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Größte WM der IBF Geschichte


03.-04.10.2015

Am Ende - beim Abschiedslied - flossen Tränen. Tränen der Rührung, der Freude, aber bei den verantwortlichen Organisatoren auch Tränen der Erleichterung nach wochenlangem Stress in der Vorbereitung dieser einzigartigen WM.

Trotz einiger Diskussionen lief das Turnier fair und harmonisch sowie perfekt ab. Die Kata-Wettkämpfe zählten zu den qualitativ besten in der Geschichte der IBF. Bei Poolgrößen bis zu 42 Personen bekamen Teilnehmer und Zuschauer großartige Darbietungen der Kampfkunst geboten. Auch im Semi-Kontakt zeigten die Starter spannende und hochklassige Zweikämpfe. Die Medaillenflut für Deutschland belegt die hervorragende Vorbereitung der Kämpfer durch das Team des Bundestrainers Richard Hammer. Insbesondere Stefan Lange und Hardwig Tomic gebührt hierfür ein großes Lob.

Hardwig Tomic und Sarah Pörtner zeigen eine starke Leistung.

Tomic zeigte im Kata-Wettbewerb der Männer eine der schönsten Darbietungen. Da aber auch die ausländischen Mitbewerber mit höchstem Niveau auftraten, verpasste er denkbar knapp die Medaillenränge. In diesem Wettbewerb hätte jeder der Finalteilnehmer den Titel verdient gehabt, aber es kann eben nur einen geben.

Bei den Damen zeigte sich ein ähnliches Bild, wobei Zoe Scheve hier mit Platz 3 noch in die Medaillenränge kam. Im Waffen-Kata sicherte sich die amtierende Europameisterin Sarah Pörtner den Weltmeistertitel und Simon Pieper, der bereits im Kata-Wettbewerb als Dritter die Finalrunde erreichte, diesen Platz aber leider nicht halten konnte, schaffte es überraschend ebenfalls auf Platz 1.

Das seit 2 Jahren ungeschlagene Synchron-Team Deutschland 1 (Sarah Pörtner, Chris Hopmann, Simon Pieper) musste zwei wirklich überragende Teams an sich vorbeiziehen lassen und gewann Bronze.

Präsident F.G. Nierings größter Wunsch, einmal sowohl das Herren- als auch das Damen-Team auf Platz 1 zu sehen, scheiterte denkbar knapp. Während die Herren den Titel holten, verloren die Damen den alles entscheidenden letzten Kampf.

Der Schirmherr der Veranstaltung, Staatssekretär Jens Spahn (MdB), spendete der IBF einen großen Pokal für ihr sportliches Engagement. Ralf Priwitzer (Stockhausen) wurde von der IBF für seinen jahrelangen Einsatz geehrt. Seit 12 Jahren hat er an jeder Europa- und Weltmeisterschaft als Kampfleiter teilgenommen.

Turnierleiter Uwe Kampeter bedankte sich noch besonders bei Thomas Böking (Laer), der während des gesamten Turnieres verlässlich für alle anfallenden Aufgaben zur Verfügung stand sowie bei Florian Reisch (Laer), der extra für die Meisterschaft ein tolles Siegerpodest gebaut hat.


Nach monatelanger nervenaufreibender Vorbereitung dieser Meisterschaft durch Präsident Niering und BHKR Kampeter sowie das Team aus Laer um Spartenleiter Rolf Harder ging dieses Großevent mit einer schönen Abschlussgala im Mannschaftshotel zu Ende. Zwischenzeitlich sind viele Dankesschreiben der anderen Nationen eingegangen, die voll des Lobes über die perfekt ausgerichtete WM sind.

Den Weltmeistertitel errangen:

Kata:

Andy Bosmans (B) und Isabelle Piette (B)


Waffen-Kata:

Simon Pieper (D-Stockhausen) und Sarah Pörtner (D-Oberbauerschaft)


Synchron-Kata:

Belgien mit Michael Vo, Sofie Hiele, Isabelle Piette


Team-Kampf Herren:

Deutschland mit Ramsi Charara (Olpe), Chris Hopmann (Oberbauerschaft), Ramazan Yilmaz (Osnabrück), Edvin Kuc (Walsum), Alexander Langel (Walsum), Janic Berks (Nottuln), Andreas von der Haar (Nienburg)


Team-Kampf Damen:

Ukraine mit Yeva Vakulenko, Mariia Vintalova, Ekaterina Vasilyeva, Olga Sardak


Kampf Herren

-60 kg: Gjemal Ademi (B)

-65 kg: Nico Harich (D-VTB)

-70 kg: Yannik Riemann (D-Nottuln)

-75 kg: Edvin Kuc (D-Walsum)

-80 kg: Alexander Langel (D-Walsum)

-90 kg: Ralf Kleff (D-Nottuln)

+90 kg: Andreas von der Haar (D-Nienburg)


Kampf Damen:

-55 kg: Zoe Scheve (D-Ofenerdiek)

-65 kg: Valentyna Zagoruichenko (UA)

-75 kg: Kateryna Vasylieva (UA)

+75 kg: Mirela Kuc (D-Walsum)


Der Pokal für die beste Technikerin ging nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Isabelle Piette (B) und Zoe Scheve (D-Ofenerdiek) mit knappem Vorsprung an die Deutsche.

Bei den Männern war das Feld zersplitterter. Hier standen u.a. Richard Pet (NL), Hardwig Tomic (D-Nütternmoor), Edwin Kuc (D-Walsum), Andy Bosmans (B), Pavel Moskalev (UA) zur Diskussion. Mit ebenfalls knappem Vorsprung fiel die Entscheidung zugunsten von Simon Pieper (D-Stockhausen).

Zwei Bildergalerien vom Kongress und dem 1. Tag sowie vom 2. Wettkampftag werden freundlicherweise von Sabine Seeger zur Verfügung gestellt.

Bericht : Uwe Kampeter, Fotos: Sabine Seeger

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